Sonntag, 26. Mai 2013

Rich Rubin schaut Champions-League Finale

Zu Radler, Fischstäbchen-Burger und Clafoutis sehen mein Arzt und ich am Sofa das Finale zwischen dem FC Bayern und der Borussia Dortmund. Freundliche Gäste sind auch der Famulant, der Zwilling und der kleine Bruchpilot.

Spannendes Spiel. Obwohl ich nicht so viel von Mats Hummels gesehen habe, wie ich es gern getan hätte. Dafür gab es eine nette Draufsicht auf den am Boden liegenden Jerome Boateng. Das konnte was.

Am Ende kommt es hart

Bitte keine Interviews sofort nach dem Schlusspfiff auf dem Spielfeld. Kommt eh nix Gescheites dabei raus. Ist bei Fragen: Wie fühlen Sie sich jetzt? auch schwer möglich.

Lewandowski_schwul_Reus
Ach, menno!
Statt dröger Interviews besser mehr Bilder, wie die einen Kicker die Tränchen laufen lassen...

 ... und die anderen Fußballer sich vor Freude in den Armen liegen. Das kann ich mir ganz lang anschauen.

Was mir auffällt?

Alle Bayern busseln sich, dass es nur so schmatzt. Der Robben Arjen mit dem Boateng Jerome, der Schweinsteiger Bastian mit Mandžukić Mario, der Neuer Manuel legt sich sogar auf den Müller Thomas.

Thomas_Mueller_schwul_Manuel_Neuer
Sieht nach Schmatzer mit Anlauf aus.
Und dann alle zusammen.

Nur einer von ihnen läuft mit Grinsegesicht und offenen Armen herum, aber keiner will ihn so recht herzen. Ja, alle Teamkollegen scheinen Kapitän Philipp Lahm ein bisserl zu ignorieren. Woran das bloß liegt?

FC_Bayern_Jubel_Wembley_schwul_Philipp_Lahm
Darf ich auch mitmachen?

Doch der Moment des Philipp Lahm kommt noch. Auf der Tribüne nimmt er als Kapitän den Henkelkelch entgegen. Und wird stürmisch von Stoibers Muschi angejubelt. Ja, die Karin des Ministerpräsidenten a.D. darf wohl als Gattin eines FC Bayern Aufsichtsratsmitglieds auf der VIP-Tribüne sitzen. Es wirkt, als scheinen sich die Muschi und der Phillip gut zu kennen. Daher weht also der Wind.

Als es dann mit dem Pokal wieder auf den Rasen geht, darf Philipp Lahm auf dem großen Ersatztorwart Tom Starke reiten. Das freut ihn sicher.   

Tom_Starke_schwul_Philipp_lahm
Hopp, Hopp, Hopp


Share/Bookmark

Mittwoch, 22. Mai 2013

Dániel Kövágó - Das ESC-Schnittchen 2013

Der ESC 2013 auf dem Sofa, mit Wasabi-umantelten-Erdnüssen, sprudelnden Drinks in Orange und meinem Arzt, der das eigentlich gar nicht schauen will.

Ich schau mich an seiner Seite nach ESC-Schnittchen um. 12 Punkte gehen an:

Das ungarische Fohlen

Dániel Kövágó schwulDániel Kövágó. Der Kollege von Muttersbestes recherchierte den Namen voll korrekt und verlieh ihm die Schärpe des schönsten Mann am Platz. Auch für meinen Geschmack voll korrekt, obwohl mein Arzt anmerkt, dass Dániel Kövágó eher das schönste Burschi des Wettbewerbs ist.

Anyway, ist auch bei mir der Hingucker des Abends, wenn Dániel Kövágó an der Gitarre beim Song  „Kedvesem“ mit dem Kopferl wie ein Fohlen auf der Weide nickt.


Zart Kopfnicken tut er auch bei Interviews.
Und: Ungarisch klingt sexy.
Paprika!


Share/Bookmark

Montag, 20. Mai 2013

Nach dem Sabbatical

Hui, meine Sommerpause dauerte länger als vermutet und ging in ein sträflicherweise unangekündigtes Sabbatical über. Was ist geschehen?

punschkrapferl schwul
Nach den Strapazen der EM 2012 in Polen und der Ukraine lasse ich mir die Sonne auf das Sixpack scheinen. Ruhen.
 
Doch dann verleihen sie meinem Arzt plötzlich den Titel Oberarzt und ich muss zuhause die Bälle in der Luft halten
 
Ich nutze die Chance und leiste meinen Beitrag zur Wiederwahl Barack Obamas. Leider versage ich kläglich, Peter Altmeier davon abzuhalten, Bratkartoffeln zu brutzeln. Er ist in Sachen PR genauso beratungsresistent wie Arne Friedrich.

Yu-Gi-Oh! schwul
Frechdachs D. lernt bei uns das Zubereiten von Palatschinken, wir von ihm mit Yu-Gi-Oh!-Karten zu zocken. Bald darauf gewinnt er sein erstes Judo-Turnier. Was sind wir stolz!

Eine Schulterverletzung hält mich viel zu lange vom Schwimmen ab, lässt sich dann aber mit liebevollen Ermahnungen meines Arztes und einem motivierend gut aussehenden Physiotherapeuten vollständig auskurieren. Ich brauche jetzt eine Lesebrille.
 
Wir heben neue Familienmitglieder über das Taufbecken und verabschieden uns für immer von einer ganz Lieben. Ein paar Freunde heiraten. Endlich.

Ich habe wieder freundliche Kollegen und radle montags bis freitags zu ihnen nach Berlin-Mitte. Mein Weg führt mich dabei durch das Brandenburger Tor. Très Kitsch, aber schön.

Die Klitschkos boxen mit mir. Zum Glück tun sie nur so als ob. Ich gebe Radiointerviews als Kinoexperte in Thüringen, kraule vor Kreta und liege in den Parks von London und Edinburgh herum.

Und jetzt? Das Sabbatical ist jetzt auch in der Jausenstation vorbei.


Share/Bookmark