Sonntag, 27. Mai 2012

ESC Schnittchen Selektion 2012

Schwiegersohn Emin schwulWie bitte? Emin Agalarov ist der Schwiegersohn des Autokraten Aserbaidschans, Schwiegermama setzt im Organisations-Komittee des Eurovision Song Contests seinen Auftritt durch, er darf göttlich zu seinem Song einschweben, 68 Menschen tanzen und trommeln und hotten um ihn herum auf der explodierenden und funkensprühenden Bühne und dann kommt dieser Mäusefurz dabei raus?

Das familiär bedingte Zwischenprogramm in Aserbadschein war die Nullnummer des Abends. Und heute sitzen die Alijews alle zusammen beim Frühstück und klopfen ihm auf die Schulter. Wie peinlich. Deshalb kommt Agalarov auch nicht in die Schnittchenselektion.

Die Schnittchendichte war beim ESC 2012 nicht so hoch wie 2011. Da begeisterten mich die vielen schreienden Frauen schon mehr. Jaaa! Noch lauter! Aber für einzelne Schnittchen-Details hatte ich dann doch ein Auge.

Der Hüftschwung Litauens

Litauen Donny Montell schwul
Donny Montell singt süß - und süß falsch - so etwas wie Englisch und lässt die Hüften tüchtig kreisen. In Kombination mit der Augenbinde könnte man sich da schöne Spiele für einen Sonntagnachmittag vorstellen. Platz 14.

Islands hohe Wangenknochen

Island Jónsi Jon Josep Snaebjörnsson schwul
Eine nordische Schönheit. Ernst und elegisch schreitet Sänger Jónsi Josep Snaebjörnsson mit der Geigerin an die Rampe. Er kann aber auch ganz gut breit lächeln und ... kein Shirt anhaben. Der Song Never Forget war übrigens der Favorit von Sweety Tim Bendzko. Was erzählt mir das jetzt? Platz 19.

Die Augenbrauen Estlands

Estland Ott Lepland schwul
Sänger Ott Lepland bewegt sich nicht von der Stelle hinter seinem Mikro, aber seine Augenbrauen sind ständig unterwegs. Die Ballade Kuula ist einer meiner Favoriten. Und Estnisch klingt plötzlich verdammt sexy. Platz 6.

Die Oberschenkel Norwegens

Norwegen Tooji schwul
Ok, diese Schenkel in den engen Pants importierte Sänger Tooji aus dem Iran. Im Gegenlicht zum Song Stay bieten sie trotzdem eine sexy Silhouette. Obwohl: der direkteste unter meinen Facebook-Freunden mutmaßte im Liveposting, dass der Tooji sich im Bett sicher keine Mühe gibt und sich nur auf sein gutes Aussehen verlassen würde. Das kann sein, aber solange die Beleuchtung stimmt... Platz 26, letzter Platz.

Die Augen der Türkei

Türkei Can Bonomo schwul
Can Bonomo wirkte entzückend nervös bei seinem Auftritt. Seine Augen verrieten aber, dass man mit ihm sicher jede Menge Spaß haben kann. Ich meine damit, dass er Humor hat. Diese kerligen Fledermausmatrosen an seiner Seite wissen das sicher auch. Platz 7.

Das Tattoo Deutschlands

Deutschland Roman Lob schwul
Bei Roman Lob möchte man eigentlich immer hingreifen und nachschauen, wie diese Tätowierung auf seiner Brust weiter geht. Rein aus Neugierde natürlich. Er hat seine Sache sehr gut gemacht und war mit Standing Still in meinen Top 5. Platz 8.

Die Ohren Maltas

Malta Kurt Calleja schwul
Alles, was absteht, kann auch Halt geben. Kurt Callejas Ohren sind daher sexy, genau wie sein akkurater Twist in der Chroreografie. Das Lied This Is the Night war nicht so meines. Platz 21.

Die kleinen Hintern Irlands

Verpackt in goldsilbrig glänzende Trikothosen ein echter Hingucker. Im vergangenen Jahr waren Jedwards mit cooler Show noch meine Favoriten, dieses Jahr mit Waterline zumindest ein Golden Shower Traum! War ja auch ein bisschen ein Aufguss. Platz 19.

Die Stimme Serbiens

Serbien Željko Joksimović schwul
Željko Joksimović darf mir gerne mal den Rücken eincremen und dabei Nije ljubav stvar singen. Heißt ja übersetzt so etwas wie „Es ist keine Frage der Liebe“. Platz 3.

Und die Menschenrechte?

Die ARD berichtet in der Tagesschau über Verhaftungen von friedlichen Demonstranten, die evangelische Pastorin merkt im „Wort zum Sonntag“ fehlende Meinungsfreiheit an, Peter Urban hält auch in seiner Moderation nicht hinter dem Berg. Und unser Liebling Anke Engelke adressiert eine Botschaft direkt nach Baku:

„Heute Abend konnte niemand für sein eigenes Land stimmen. Aber es ist gut, wählen zu können. Und es ist gut, eine Wahl zu haben. Viel Glück auf Deiner Reise, Aserbaidschan! Europa beobachtet Dich! Und hier sind die Ergebnisse der deutschen Jury…"

Und Jan Feddersen?

Anke war so cool, wie charmant und beschämt jemanden wie den offiziellen NDR-Blogger Jan Feddersen. Im Vorfeld bezeichnete er den Menschenrechtsbeauftragten der Bundesregierung als „Spaßbremse“ und qualifizierte Kritiker als „Menschenrechtisten“ ab. In seinem Resümee des Abends findet er Anke nicht „exzeptionell“ und Lordi bei der Punktevergabe viel lustiger.

Dumm gelaufen, ich vermute mal, dass Jan Feddersen Ankes Worte gar nicht gehört hat. Oder nicht hören wollte? Wie peinlich. Mal schauen, ob er nächstes Jahr noch für den NDR  aus Stockholm bloggen wird.

Und meine Top Five?

Italien, Estland, Schweden, Deutschland und Mazedonien.


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Danke, Anke.

It's good to vote. It's good to have a choice.


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Donnerstag, 10. Mai 2012

Rosa Rauch über dem Weißen Haus

Barack Obama kam endlich damit heraus. In einem Interview erklärte er, dass es Schwulen und Lesben möglich sein soll, zu heiraten. Bisher hatte er sich damit schwer getan. Eingetragene Partnerschaften waren ihm genug Gleichstellung.


Besser spät als nie. Barack Obama ist der erste amtierende Präsident der USA, der sich für die Ehe für alle ausspricht. Das ist schön.

Und es zeigt, wie meilenweit Deutschlands Politikerinnen und Politiker noch davon entfernt sind, ebenfalls für eine Gleichstellung einzutreten. Ach ja, ich meine halt abseits von ihren Auftritten bei CSD-Wägen ihrer jeweiligen Partei.


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Dienstag, 8. Mai 2012

Julian Draxler und die Euro 2012

Frisch geschlüpft und schon im erweiterten EM-Kader. Da muss der 18jährige Julian Draxler wohl ganz gut Fußball spielen. Aber auch sein Lächeln ist ziemlich umwerfend.

Julian Draxler schwul
Wir drücken Julian Draxler die Daumen, im endgültigen Team der Nationalmannschaft dabei zu sein. Da hätten wir beim Zuschauen dann auch mehr Spaß.


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Donnerstag, 3. Mai 2012

Filmschnittchen kräftig und weich

Henry Cavill und Robert Pattinson

Henry Cavill schwul Robert Pattinson

The Cold Light of Day: Ex-Tudor und Neo-Superman Henry Cavill tut sich ein bisserl schwer beim Laufen. Der Hübsche sieht dabei wie ein watschelndes Entlein aus. Am geschmeidigen Rennen hindern ihn wohl seine mächtigen Oberschenkel, die er sich bereits für die Rolle im roten Cape antrainiert hat. Kräftige Lenden sind was Feines, aber das Watscheln bei den Verfolgungsjagden kommt bei diesem actionlastigen Thriller dann doch nicht so gut rüber. Ist bei dem faden Film aber das Geringste, was ich zu Meckern hätte. Nicht anschauen.

Henry Cavill schwul Oberschenkel

Bel Ami: Ich gehöre damit zu einer Minderheit, aber ein liebreizender Mann in einer langen Unterhose gewinnt in meinen Augen noch an Liebreiz. Herzchen Robert Pattinson tut mir den Gefallen. Als brutaler Emporkömmling George Duroy zeigt er sich epochenbedingt in Long Johns. Dabei fällt mir auf, dass seine weichen Hüften den Liebreiz nochmal steigern. Damit bin ich wohl eine Minderheit innerhalb einer Minderheit, aber diese Lovehandles könnten gut Halt geben. Und der Film? Besser den Roman lesen.

Robert Pattinson schwul nackt Bel Ami

'The Cold Light of Day' und 'Bel Ami' ab heute im Kino.


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Mittwoch, 2. Mai 2012

So einfach ist das

Danke 'Andi aus H' für die Morgengabe

Angela Merkel beschließt einfach, eingetragene Partnerschaften der Ehe gleichzustellen. Ihre Begründung: „Ich bin nicht für die Ehe-Öffnung, obwohl ich eine Konservative bin. Ich unterstütze die Ehe-Öffnung, weil ich eine Konservative bin.“ *
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Kollege Seehofer ergänzt: „Ja, es geht um Gleichberechtigung, aber es geht auch um etwas anderes, nämlich darum, Verantwortung für einen Menschen zu übernehmen.“ *
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Seehofers Argument: Jeder Mann kann ein Held sein. Jeder Mann kann ein Ehemann sein. So simpel ist das.

Dieses Briefing erhalten auch Familienministerin Kristina Schröder und Verteidigungsminister Thomas de Maizière als Auftrag für ein Aufklärungsvideo im Namen der Bundesregierung.



Nanu? Union Jacks statt SchwarzRotGold?

Ach ja, die *
** Zitate stammen vom konservativen britischen Premierminister David Cameron. In England ist es so einfach.


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