Dienstag, 28. Februar 2012

Long Dong Filmschnittchen

Michael Fassbender in Shame

Michael Fassbender schwul

Hui, da schau' ich. Michael Fassbender läuft als sexsüchtiger Brandon nackt durch seine New Yorker Wohnung. Nicht nur shirtless. Nicht nur mit nacktem Hintern, wie sonst. Ungewöhnlich für einen A-Lister in Hollywood zeigt der Charakterdarsteller alles. Einfach alles. Und wir schauen genau hin, denn wir sehen jede Menge Charakter in dieser full frontal nudity. Selbst wer immer schon wissen wollte, ob Michael Fassbender zur Gruppe der reizvollen Lowhangers gehört, bekommt im Film eine optische Antwort.

Jetzt verstehe ich endlich den – eher tiefen – Schmäh von George Clooney. Dieser meinte bei der Golden-Globes-Gala, dass Michael Fassbender auch mit am Rücken zusammen gebundenen Händen Golf spielen könne. Ich finde in diesem Zusammenhang die Kombination mit den schmalsten Hüften Hollywoods appetitlich genug, ich muss mir dabei nicht noch eine Sportart ausdenken.

Michael Fassbender schwul

 Und der Film zum Schnittchen? 

„Shame“ ist ein interessantes Nachtstück in den Schluchten der New Yorker Straßen. Trotz expliziter Sexszenen ist der Film alles andere als erregend, geschweige denn erotisch. Auch, wenn Michael Fassbenders Brandon sich im Darkroom eines Schwulenclubs oral befriedigen lässt. Wobei mir unangenehm aufstößt, dass die Geschichte mit diesem schwulen Intermezzo den Tiefpunkt von Brandons Sexsucht beschreibt. Wie auch immer: Das genaue Psychogramm einer Obsession, das Michael Fassbender mit „Shame“ abliefert, ist dennoch sehensenswert.

ab 1. März 2012 im Kino (Berlin schon ab 23.2.)


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