Mittwoch, 23. November 2011

Steffen Hallaschka und Philipp Lahm

Da hakt jemand nach. Moderator Steffen Hallaschka lässt Phillip Lahm bei Stern TV ganz schön alt aussehen.

steffen hallaschka schwul phillip lahm

Hallaschka spricht ihn darauf an, warum er homosexuellen Kollegen von einem Outing abrät. Phillip Lahm lächelt und sagt, dass es schwierig sei, als Schwuler zwei Mal die Woche vor 60.000 Fans aufzulaufen. Die suchen doch nur nach einer Schwäche. Aha. Steffen Hallaschka gibt sich nicht zufrieden, lässt nicht locker und fragt nach:

„Aber was soll denn wirklich geschehen, wenn sich ein Nationalspieler wie Phillip Lahm oder ein Arne Friedrich als schwul outet? Das sind doch hoch verdiente Fußballer, da würde doch kein Fan Bananen werfen.“

Phillip Lahm lächelt verlegen. Und stammelt was davon, dass ein Fussballstadion kein politisch korrekter Raum sei.

Ich denke, für einen schwulen Fußballer wäre es nicht schwierig, zwei Mal die Woche vor 60.000 Fans aufzulaufen. Neben Phillip Lahm aufzulaufen wäre das größere Problem.

Danke, Herr Hallaschka. Das haben Sie sehr schön vorgeführt.


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Kommentare:

Dirk hat gesagt…

Rich, da hast du recht. Sehr schön vorgeführt.
Dank solcher "Pappnasen" wie Lahm und Arne "Rehlein" Friedrich, der so unprofessionell mit den Gerüchten über seine angebliche Homosexualität umgeht(s.u. auf deiner Page), bleibt uns auf lange Zeit sicherlich ein aktiver schwuler Profifussballer in D "erspart".

Anonym hat gesagt…

Lahm= lahm und "Rehlein" Arne Freidrich geht mir auch auf den Zeiger!

Rich Rubin hat gesagt…

dankeschön.

mario gomez und manuel neuer sind da schon weiter. beide sagten, sie würden einen schwulen kollegen bei seinem outing unterstützen.

Andi aus H hat gesagt…

Es gab doch mal einen Tatort mit einem schwulen Profi-Fußballer als Leiche, in dem der Satz fiel "die halbe Nationalmannschaft soll doch schwul sein inkl. Trainerstab" oder so ähnlich. Darüber hatte sich der Bierhoff mokiert, weil er das als Angriff auf die "Familie" Nationalmannschaft verstand. Ich habe ihm in einer E-Mail versucht klar zu machen, dass er mit solchen Äußerungen die in unserer Gesellschaft immer noch stark verbreitete Verknüpfung "schwul=negativ" weiter festigt. Und wenn Herr 20er sagt, er werde jeden bei einem Outing unterstützen, würde es doch keiner machen, weil er weiß, dass z. B. der Bierhoff ein Problem damit hat.
Die Antwort auf meine Mail kam nicht von Herrn Bierhoff, aber es kam immerhin eine. Leider fand ich darin nicht ein Fünkchen Verständnis für meine Argumente oder Erklärungsversuche. Schade! Alles kleine Hosenscheißer ohne Ar... in der Hose. Naja, außer Gomez natürlich ;-)

Rich Rubin hat gesagt…

das war doch der tatort, wo sich auch ein spieler outete. so mit dem worten: "Ich bin schwul, bitte seid jetzt alle lieb zu mir." da war das "und das ist auch gut so" von wowereit schon um klassen besser.

du hast sogar eine antwort auf dein mail bekommen? die würde mich sehr interessieren. magst sie mir vielleicht per mail schicken?

Andi aus H hat gesagt…

...hab' Dir die Mail geschickt.

Und dann hab ich noch zwei Links, die von Interesse sein könnten:

http://www.youtube.com/watch?v=9nF0tHPretA

http://www.youtube.com/watch?v=KVcfxHF3jSo&feature=related

Grüße vom Andi

PawsUp1703 hat gesagt…

Finds ziemlich engstirnig zu sagen es wäre schwierig als schwuler 2 mal pro Woche vor 60.000 Fans aufzulaufen...
dachte es geht um das Talent Fußballspielen zu können und nicht um die Sexualität...

Lg Lukas
http://tigersbunny.blogspot.com/

Rich Rubin hat gesagt…

danke andi, für die interessanten dokus.

ja, lukas, du hast recht. lahm priorisiert da etwas nicht richtig. ;>