Sonntag, 15. Mai 2011

Rich Rubins ESC-Schnittchen

Irgendwas ist da schief gelaufen. Als Aserbaidschan singt, denke ich: Jetzt kann ich mir ruhig die Hände waschen gehen. Und bin raus. Bei Litauen, Frankreich und der Schweiz unterdrücke ich diesen Raus-Geh-Wunsch gerade noch. So kann's gehen. Sonst war der ESC ganz gut schnittig.

Finnland – Oskar Paradis

oskar paradis schwulTja, schon ein Herzerl, schrammt am Grace-Kelly-Effekt aber dann doch vorbei. Ich muss also nicht im tiefsten Winter in einer finnischen Hütte mit ihm eingeschneit werden. Platz 21.



Dänemark – Tim Schou

tim shou schwulDie Nummer der Band „A Friend In London“ klingt synthetisch. Leadsänger Tim Schou sieht ohne Haare auch besser aus. Platz 5.






Irland – Jedward

jedward schwulMeine Favoriten. Wer den aufgekratzten Charme zweier Rotzpipn mit der Ästhetik von Gilbert & George kombiniert, gewinnt mein Herz sofort. Und ich bemerke gleich: Einer der 2 wackelt offensiver mit den Hüften. Here I Come, da da dum. Leider nur Platz 8. Aber der Lipstick ist schon gekauft.

Gar nicht gschamig:



Schweden - Eric Saade

eric saade schwulSo wie er würde auch mein Badeentchen singen, tauchte ich es nicht immer gleich unter. Also darf auch Eric Saade zu mir in die Badewanne steigen. Da hätten wir beide etwas davon. Blubb. Blubb. Platz 3.

Möchte jemand das sympathische Kerlchen einen Mann küssen sehen? Guckst du:




Estland – Die tanzenden Buben

getter jaani tänzer schwulVerschwitzte Jungs, die alles geben und sich schon mal auf den Kopf stellen. Das ist doch was. Warum hacken alle auf dem Lied herum? Ist doch professionell produziert. Platz 24.




Griechenland – Loukas Giorkas

loukas giorkas schwulDes Sängers Anzug macht einen schlanken Fuß und zeigt eine viel versprechende Silhouette. Wenn er sich dann theatralisch das Jackett aufreißt, ja dann... Was für eine Drama Queen. Passt aber, stand doch in Griechenland die Wiege des Dramas. Platz 7.

Zwischenruf aus Belgrad (ja, wir sind überall): "Festzustellen wär ja noch, dass der Grieche nicht halbnackt tanzte, wie sonst üblich."

Stimmt. Danke, Belgrad.

Russland – Alexei Worobjow

alexei worobjow schwulEine fesche Grinsekatze als Morten Harket von „A-ha“ verkleidet. Dürfte bei mir noch ein bisschen länger höher singen. Platz 16.









Frankreich – Amaury Vassili

amaury vassili schwulBitte sing nicht. Platz 15.











Schweiz – Georg Dillier und Manuel Meisel

georg dillier schwul manuel meiselDie Herren an den Instrumenten: Süß lächeln – zupfen - süß lächeln - zupfen - süß lächeln – zupfen - süß lächeln – zupfen – süß lächeln – zupfen. Ich spür' den Grace-Kelly-Effekt in mir hoch steigen. Ich zupf schon mit. Platz 25.

United Kingdom – Blue

boyband blue nackt schwulWas isn hier los? Sie treffen keine Töne, singen kurzatmig. Lee Ryan kommt mit seiner Stimme nicht in die Höhe, die mich sonst hoch gehen lässt. Schade Jungs, ich wollte euch so gerne die Stange halten. Hoffentlich ist Duncan James noch bisexuell, sonst ist es aus mit mir, Freunde. Da könnt ihr euch für Schwulenmagazine ausziehen so viel ihr wollt. Platz 11.

Rumänien – David Bryan

david bryanMachen Längsstreifen einen griffigen Kugelpopo? Ja. Was der britische Sänger David Bryan mit diesem Bubblebutt sonst so alles tut, machte schon vorab die Runde. Zum Beispiel drehte er ein homemade Sex Tape, das ihn mit seiner rumänischen Freundin zeigt. Auch kennen wir seine Gespräche mit weiblichen Fans bei Cam2Cam-Sessions. Manchmal ist „Berühmt sein“ ziemlich Arsch, glaube ich. Platz 17.

Für den kleinen Blick zwischendurch

Und Ell aus Aserbaidschan?

ell Eldar Qasimov schwul nikki aserbaidschanWie gesagt, ich war grad Hände waschen.

Sonst hat der NDR eine feine Show geboten. Die Bühne war ein Hit. Auch gar nix zum Fremdschämen dabei. Und dass Stefan Raab kein guter Moderator ist, wussten wir schon vorher. Aber ein kluges Köpfchen ist er trotzdem.

Stefan Raabs Kalkül mit der vermeintlichen „Titelverteidigung“ ging nämlich auf. Niemand wollte je ernsthaft, dass Lena noch einmal gewinnt. Die Kosten für einem weiteren ESC im Land wären aberwitzig. Außerdem mussten sie keinen neuen Künstler für Düsseldorf marketing-technisch aufbauen, der dann eh nicht gewinnen sollte. Und Lenas „Taken by a Stranger“ ist jetzt im Ohr von Millionen Fernsehzuschauern daheim. Dürfte sich auf den Verkauf auch ganz gut auswirken. Win-Win für alle.

Übrigens: Danke Anke.


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Kommentare:

Your Mother hat gesagt…

Blue haben wirklich ein bisschen dolle verkackt. Und selbst, wenn man die stimmlichen Qualitäten mal außer 8 lässt, war die Bühnenshow ein absolutes Schnarchfest. Da war sogar ich mir dann zu schade, da eine SMS zu tippen... Schade drum.

Rich Rubin hat gesagt…

ich hätte es auch lieber gesehen, sie hätten sich ein wenig besser vorbereitet.

aber schön sind sie schon. hehe. ich mag vor allem Lee Ryans stimme und seine mooning-bilder. ;>

Anonym hat gesagt…

habe da gerade etwas aus israel zugesandt bekommen:

http://www.youtube.com/watch?v=WTXVB12J3jc

viel spass.


gruss aus der nachbarschaft ;-)

Rich Rubin hat gesagt…

oh wie nett, danke.

an israels stränden soll man viel spaß haben können, hab ich mir schon einmal sagen lassen. ;>