Sonntag, 20. März 2011

Wonhandredsausent Juros for Ernst Strasser

ernst strasser bestechlich schwulDer ehemalige österreichische Innenminister Ernst Strasser war bis heute Delegationsleiter der Österreichischen Volkspartei im Europäischen Parlament. Britische Journalisten der Sunday Times köderten den Politiker undercover mit Geld, damit er auf Gesetze in ihrem Sinne Einfluss nimmt. Sie gaben sich als Vertreter einer Investmentfirma aus. Ernst Strasser verlangte dafür 100.000 Euro pro Jahr (in lupenreinen Ösi-Englisch). Das bekäme er auch von anderen Kunden.

Öffentlich darauf angesprochen, erwiderte Strasser, dass er nur zum Schein auf das Angebot eingegangen sei, um mehr über die kriminellen Hintermänner herauszufinden. Aus terminlichen Gründen habe er aber seit Anfang März noch keine Zeit gefunden, bei der österreichischen Staatspolizei Anzeige zu erstatten.

Heute ist er von seinen politischen Funktionen zurückgetreten, weil er sich einer politischen Kampagne ausgesetzt fühlt und Schaden von seiner Partei abwenden will.

Glauben Menschen, die Dreck am Stecken haben, immer an solche Kampagnen?

Danke, Sunday Times.


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