Montag, 2. November 2009

Filmschnittchen in der „Weltstadt“

Film nach einer wahren Begebenheit aus dem Jahr 2004, in dem zwei junge Männer in der brandenburgischen Kleinstadt Beeskow einen Obdachlosen anzünden. Gibt's Filmschnittchen? Ja!

Filmschnittchen Florian Bartholomäi


florian bartholomäi schwul weltstadtSpielt Till, einen der jungen Männer, der erfährt, dass er nach Ende seiner Malerlehre nicht übernommen wird. Er macht sofort blau und haut sich bei seinem arbeitslosen Freund aufs Sofa. Sie trinken Alkopops, schauen Pornos und Splattermovies. Sein Freund darf mit einer Glasscherbe auf Tills nackte Brust dessen Selbstbild ritzen. Soviel Langeweile war nie. Aber Florian Bartholomäi schaut schön zwischen Aua und Erregung.

florian bartholomäi schwul weltstadtDann besucht Till seine Freundin, die in einem Sonnenstudio mini-jobbt. Er ditschgerlt sie recht lieblos auf der Sonnenbank, während das Plastik knackt. Aber: Florian Bartholomäi ist so freundlich, uns dabei alles zu zeigen, was wir von seinem Körper gerne sehen würden.

Für den kleinen Blick zwischendurch.


Und der Film zum Schnittchen?

weltstadt schwulRegisseur Christian Klandt ist betroffen, weil er aus Beeskow stammt und sowohl das Opfer, als auch einen der Täter kennt. So nah ihm die Geschehnisse sind, so fern rückt er sie dem Zuschauer. Alles schlimm, alles aussichtslos. Nach diesen Sehenswürdigkeiten aus „Dunkeldeutschland“ gehe ich wenig überrascht aus dem Kino. Aber das Spiel von Florian Bartholomäi und seinen Kollegen Gerdy Zint (Freund) und Karoline Schuch (Freundin) ist einprägsam. Nicht nur wegen der Nacktszene.

ab 5. November im Kino


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Kommentare:

Die Rheinländerin hat gesagt…

Der sieht doch zu niedliche aus, für einen Bösewicht. oder?

Rich Rubin hat gesagt…

umso brutaler kommt's dann.

lutz-tommy.de hat gesagt…

Der Film ist absolut trostlos- Florian Bartholomäi für uns der einzige Lichtblick.

Rich Rubin hat gesagt…

ja, das stimmt. ich fand die schaupielerische leistung von gerdy zint auch beachtlich.