Dienstag, 15. September 2009

Clemens Schick allein unter Soldaten

Die Kampfjets gegen die Tanklaster in Afghanistan bomben den bereits sechs Jahre dauernden Einsatz der Bundeswehr in unser Bewusstsein zurück.

Clemens Schick war dort und spielte Theater vor den Soldaten. Er zeigte seinen sehenswerten Soloabend „Windows oder: Müssen wir uns Bill Gates als einen glücklichen Menschen vorstellen“.

clemens schick afghanistan schwulInteressant. Die Frage, warum er dort hin wollte, beantwortet er in diesem Film von Jobst Knigge zwar ein bisserl diffus (und man merkt, dass er das auch weiß). Aber die Aussagen, wie es sich für einen Künstler und Zivilisten in Afghanistan anfühlt, sind bemerkenswert. Dort, wo unsere Sicherheit verteidigt wird. So bekommt auch Clemens Schick die Order: Bei Ansprengung erst nach Befehl absitzen. Noch interessanter: Er spricht ausnahmslos von Krieg.

Blick-Tipp für Connaiseure: Clemens Schick zeigt im Film seine Tattoos und lässt sich shirtless bei Dehnungsübungen vor Vorstellungsbeginn filmen.



via

Nachgetragen

Wer genau hinschaut, sieht im Berliner Publikum Rich Rubin sitzen, weil er zufällig bei der Aufzeichnung die Vorstellung besuchte.


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Kommentare:

FritzFix hat gesagt…

Oje, hätte man den armen Soldaten nicht jemand "schicken" können, der ihnen etwas Spaß in ihren trüben Alltag bringt?

Rich Rubin hat gesagt…

ach, ich hab mich bei dem programm "windows" ganz gut amüsiert. ist schon lustig.

Melzer hat gesagt…

Ich habe ihn nur einmal gesehen, im Jedermann, da hat er mir gut gefallen. Und was ich jetzt hier von "windows" gesehen habe, hat mich begeistert und ich bedauere, den Abend nicht gesehen zu haben.

Rich Rubin hat gesagt…

das kostüm in jedermann war ja sehr kleidsam.