Montag, 30. März 2009

Die Geheimnisse von Pittsburgh

jon foster schwul
Was habe ich mich auf diese Romanverfilmung gefreut! Mein Arzt und ich sehen den Abschlussfilm vom Verzaubert-Festival: The Mysteries of Pittsburgh. Mit dabei der kleine Arzt, Rayman und H. Johannes.

Der Roman Die Geheimnisse von Pittsburgh(Amazon Partnerlink) zählt zu meinen Favoriten. Der junge Art Bechstein steht am Beginn eines Sommers zwischen Collegeabschluss und dem „Ernst des Lebens“. Die schöne Phlox kommt ihm in dieser wilden Zeit mit Sex, Drugs und Drum ’n’ Bass ebenso nahe wie der schöne Lecomte. Wo wird der Sommer enden, vor allem weil Arts Vater auch noch ein Mafiaboss ist?

Was zischt die Verfilmung an der Substanz des Romans vorbei! Zwei Männerfiguren sind im Drehbuch zu einer zusammen gelegt, wodurch sich der schwule Aspekt auf einen Blick, einen Kuss und eine Sexszene reduziert. Die beiden Frauenfiguren um Art sind auf eine einzelne Charaktereigenschaft beschränkt. Was der einen fehlt, hat die andere zu viel.
sienna miller nick nolte schwul mena souvari
Die Schauspieler glänzen jedoch in einzelnen Szenen: Nick Nolte als mafiöser Papa, Sienna Miller als Schöne, Mena Souvari als Komische. Und Jon Foster als Art ist ein sexy Beispiel für den Grace-Kelly-Effekt. Der Nachgeschmack des Films ist aber lau.

Und jetzt mal ehrlich: Wollen wir wirklich noch Sex-Szenen sehen, in denen eine Hand in Großaufnahme sich mit dem Leintuch zur Faust ballt? Nein, das wollen wir nicht.


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