Dienstag, 11. November 2008

Bond-Ballett

James Bond schwulKompakt. 100 Minuten Action-Szene an Action-Szene, getanzt wie ein Pas de deux im Ballett. Nur unterbrochen von Dialogen, die ein menschlich melancholisches Bild von 007 zeichnen.

Mein Arzt muss Urlaubstage aufbrauchen und liegt am atlantischen Strand. Deshalb sehe ich mit dem Kinderpsychiater „Ein Quantum Trost“ als Matinee am Sonntag.

Entgegen aller Vorberichte ist doch alles dran am neuen Bond. Interessante Locations von Bregenz bis Bolivien, ironische One-Liner, aber nicht zu viele und geschüttelte, nicht gerührte Martinis. Davon sogar sechs am Stück. Dafür hat er nur einmal Sex. Er initiiert diesen Sex aber lächelnd, als wisse er, damit eine Erwartungshaltung des Publikums zu erfüllen.

Alles kompakt wie die athletische Figur von Daniel Craig, dem ich beim Spiel unter anderem gern in die blauen Augen schaue.


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Kommentare:

Danny hat gesagt…

Hatte er Sex ?

Rich Rubin hat gesagt…

ja. und danach war er sehr zärtlich.

Die Rheinländerin hat gesagt…

du mochtest ihn? ich konnte nichts damit anfangen . mit dem james,, dem bösewicht, der story, den fehlenden gadgets. Fand, es war einfach nur noch ein Actionfilm. Also genauso was, was sich Mädchen nicht angucken. Und ohne Bond-girls macht unser einer das alles ja auch wenig Spaß. Judi dench tröstet etwas darüber hinweg.