Montag, 16. April 2007

Für allerlei Körperteile

Der kleine Arzt ist in München zu Besuch! Mein Arzt und ich haben große Freude, ihn bei uns zu haben und bewundern wie deutlich sein Fitnessprogramm bereits sichtbare Erfolge zeigt. Außerdem räumen wir unser gesamtes Badezimmer-Bord für ihn frei. Bestens beraten von einem befreundeten Dermatologen bringt er eine stattliche Anzahl an Hautpflegeprodukten mit. Und wir dürfen auch probieren!
Peeling-Gesichtsreinigung, Tagescreme mit UVB Schutz (schützt vor Hautalterung, aber ohne UVA, damit man trotzdem braun wird), Augencreme (deren Auftragen wird der kleine Arzt noch mit dem Dermatologen üben), Körpergesamtcreme, einzelne gewebe-straffende Cremes für allerlei Körperteile (diese werden hier natürlich nicht genannt) und ein zarter Dusch-Schaum. Die Gesichts-Nachtcreme blieb zu Hause, damit die Reisetasche nicht zu schwer wird.

Schwer gepflegt sind wir mit dem kleinen Arzt beschwingt unterwegs. Mit dabei der fidele Dermatologe. Wir besichtigen die neue Wohnung der Münchner Buben. Sehr fesch. Ab sofort nennen wir sie Los Casablancos, denn alles ist weiß. Dann ab mit dem Großraum-Taxi in die Badeanstalt, wo wir im Schwimmbecken tanzen.


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Donnerstag, 12. April 2007

Pass auf, wegen der Flüssigkeiten!

7 Tonnen! Dieses ungeheure Gewicht an Flüssigkeiten konfisziert der Münchner Flughafen pro Woche. Flüssigkeiten, die wegen der Sicherheitsbestimmungen für Handgepäck nicht mehr mitgenommen werden dürfen. Ich fliege nach Köln zu einem Workshop für „Reden schreiben“. Mein Arzt sagt: „Pass auf, wegen der Flüssigkeiten!“. Ich lass darauf heroisch mein After Shave daheim. Und spende prompt meine Body-Lotion bei der Sicherheitskontrolle auf dem Altar der Terrorangst. Auch Lotion ist flüssig, weiß Herr Rubin jetzt. Mein Arzt lächelt.

Nach einer Bums-Landung in Köln, empfiehlt die Stewardess über den Lautsprecher: „Hart, aber herzlich willkommen in Köln. Sollten Sie nach dieser harten Landung eine Rückenmassage brauchen, wenden Sie sich bitte nicht an das Kabinenpersonal, sondern gleich an den Kapitän, der diese Landung zu verantworten hat“. Darauf gibt es trotz Businessflug Applaus.


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Mittwoch, 11. April 2007

Europareise

Eine Woche Urlaub! Mein Arzt und ich brechen zu einer „Europareise“ auf (® Münchner Buben). Von München nach Salzburg (Schuhe kaufen). Dann weiter zu den drei kleinen Weststeirern (beim Wort Papika fehlt noch das r, aber sonst gedeiht alles prächtig).
Hinüber in die Oststeiermark (Therme Loipersdorf). In der Therme sind wir dann gar nicht. Warum? Im neuen Spa-Bereich des Hotels verlustieren wir uns im 38m langen Pool, bei Vogelgezwitscher, Bacherlrauschen, Honigaufguss in 3 Saunen, in Dampfbad und Fitnessbereich. Besonders vergnügt uns der Trainingsstundenplan mit einem Coach, der nicht nur kompetent ist, sondern auch optisch einladend aussieht. Er freut sich hochdeutsch mit kleinen oststeirischen Ausreißern über unsere Teilnahme, denn sonst müsste er den "Bauchkiller" ganz allein absolvieren („das ist eine ampfache Übung, wahl...“). Besondere Bedeutung in Sachen Fitness legt er bei unserem exklusiven Privat-Training auf den Musculus sphincter ani . Kein Scherz!
Wir urlauben weiter. Nächster Halt Zagreb. Wir ziehen mit unserem dalmatinischen Freund und seinem neuen Schwarm um die Häuser (kleine Kroaten, aber große Machos). Dann nach Wien, wo wir den Geburtstag der Mutter meines Arztes feiern und erfahren, dass Leo ab jetzt Bescheid weiß, wie Kinder gezeugt werden. Und erstmals fällt ihm auf, warum mein Arzt und ich keine Kinder kriegen. Zumindest auf natürliche Weise. Wir kriegen vielleicht doch Kinder? Das ist eine andere Geschichte. Von Wien fahren wir über den Attersee zurück nach München.
Ein anstrengender Urlaub? Nein, gar nicht. Tipp: Immer 2x am selben Ort übernachten. Dann ist der Aufenthalt vom Bleiben, nicht von Anreise und Abreise bestimmt. Und natürlich mit dem reizendsten Arzt der Welt verreisen.


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Dienstag, 10. April 2007

Tschau, baba

Frag mich, wie alt ich bin und ich sag es dir ganz unschenant. Dabei bin ich ganz kalendarisch. Aber mein biologisches Alter erfährst du nie! Das kennen nur Matthäus Lampl und ich. Matty ist ein junger Fitness-Trainer im Elixia . Der Hübsche kommt aus Oberösterreich, checkte meine Vitalität und ermittelte dabei das biologische Alter. Er freut sich immer, wenn ich ihn heimatlich vertraut mit „Tschau, baba“ verabschiede. Beim Blutdruck-Messen vertraute Matty leider einem nicht geeichten Gerät. Der hohe Wert trieb meinem Arzt die Sorgesfalten auf die Stirn. Dann hat er die Messung selbst in die Hand genommen und alles war wieder in Ordnung. So ein ganz eigener Arzt ist manchmal echt praktisch. Trotzdem haben Matty und ich seit kurzem den Deal, mich biologisch zu verjüngen. Ich bin nach vielen Jahren bei Kieser zu Elixia gewechselt. Also frag mich in 6 Monaten nach meinem biologischen Alter. Vielleicht erzähle ich es dir dann.


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